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[ Wir stellen uns vor ] > Lessings Leben - Lessings Erbe
Pressemitteilungen
 
 

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Eine schöne und interessante Studienfahrt unseren K2ern!

90 Jahre Landheim Lessingschule Mannheim e.V.!
Einladung für ALLE zum TAG DER OFFENEN TÜR 
am Samstag, 11. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Landheim!
Weitere Informationen HIER   

Informationen zum Jugendbegleiterprogramm im Schuljahr 2014/15 HIER   

Bilder unserer diesjährigen Einschulungsfeier! 
[Termine/AktuellesBilderbogen

!!! Aktuelle Informationen über unseren Israelaustausch für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis K2:  HIER    Info-Abend zum Israelaustausch am Dienstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr  in Raum 208.



Der Schüleraustausch zwischen dem Lessing-Gymnasium und dem Leo-Baeck-Institut in Haifa wird von der Stiftung EVZ unterstützt. Sie fördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE international Schul- und Jugendprojekte zwischen Deutschland und den Ländern Mittel- Ost- und Südeuropas sowie Israel. Die Stiftung fördert interkulturelle Bildung durch Bildungs- und Begegnungsprojekte zur Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts.

Den gemeinsame Internetauftritt findet Ihr /Sie unter www.dare-online.net
[Unsere Schulkultur] Schulpartnerschaften > Israel / Haifa

Entschuldigungsblatt für die Kursstufe: 
[Wir stellen uns vor] Schulleitung

"Der Übergang auf das Gymnasium als besondere Herausforderung für Kinder " - ein Vortrag von Prof. Heiner Hoffmeister nachzulesen unter:  [HochbegabtenzugWeitere Informationen

  ist Kooperationspartner unserer Schule. Informationen zum Thema "Ausbildung bei Siemens"[Wir stellen uns vor] > Schulleitung

 

Lessings Leben - Lessings Erbe   

 

„Kein Volk in der Welt (hat) irgendeine Gabe des Geistes vorzüglich erhalten.“
Gotthold Ephraim Lessing

Am 22. Januar 1729 wird Gotthold Ephraim Lessing als Sohn des evangelischen Pfarrers Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justine Salome in Kamenz/Oberlausitz als zweites von zwölf Kindern geboren. Er besucht von 1737 bis 1741 die Lateinschule in Kamenz und ab 1746 die Fürstenschule St. Afra in Meißen. Lessing studiert Theologie, Philologie und Medizin und promoviert im Jahre 1752 in Philologie.

Während des Studiums in Leipzig entdeckt er seine Liebe zum Theater und veröffentlicht 1747 erste Gedichte und Erzählungen. Die ersten Lustspiele folgen: „Damon“undDer junge Gelehrte“. Lessing wählt den freien Schriftstellerberuf als Existenzgrundlage und siedelt nach Berlin über. Dort schreibt er Kritiken für die „Berlinische Privilegierten Zeitung“ und übernimmt die Redaktion des „Gelehrten Artikels“. 1750 entstehen erste theologische Schriften. In Berlin lernt Lessing unter anderen Moses Mendelssohn und Ewald von Kleist kennen. Zwischen 1753 und 1755 erscheint erstmalig eine Sammlung der bis dahin erschienenen Schriften Lessings.

1756 begleitet Lessing seinen Freund, den Kaufmann Christian Gottfried Winkler, auf einer Reise durch Europa, die England zum Ziel haben sollte. Hierbei macht er die Bekanntschaft Klopstocks oder Konrad Ekhof. Bedingt durch die Unruhen des Siebenjährigen Krieg endet die Reise schon in Amsterdam. Lessing kehrt nach Berlin zurück und wird dort zum auswärtigen Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften gewählt. Von 1760-1765 arbeitet er als Sekretär des Generals Tauentzien in Breslau.

Sein Weg führt ihn 1767 nach Hamburg, wo er Theater-Dramaturg wird. Er baut Kontakte auf zu Phillip Emanuel Bach, Friedrich

Ludwig Schröder und dem Hauptpastor Johann Melchior Goeze. Im Jahre 1770 übernimmt er die Stelle des Bibliothekars in der herzoglichen Bibliothek in Wolffenbüttel. 1771 verlobt er sich mit der Hamburger Kaufmannswitwe Eva König, die er 1776 heiratet.

1777 bietet man Lessing die Leitung des in Mannheim geplanten Nationaltheaters an, die er aber ablehnt. In demselben Jahr stirbt Lessings erstes und einziges Kind kurz nach der Geburt. Ein Jahr später folgt der Tod seiner Frau.

Es zieht ihn zurück nach Wolffenbüttel, wo er sich vermehrt mit den Religionswissenschaften auseinandersetzt. Immer wieder übt er Kritik an Theologie und Religion und gerät dabei in Konflikt mit dem Hamburger Hauptpastor Goeze (der „Anti-Goeze“ entsteht). Schließlich wird ein Verbot verhängt, das Lessing daran hindern soll, sich weiterhin über Goeze und die kirchliche Ordnung auszulassen. Der offenen Meinungsfreiheit beraubt, verleiht Lessing seinen Gedanken in dem Drama „Nathan der Weise“ Ausdruck.
Am 15.Februar 1781 stirbt Lessing in Braunschweig.

Heutzutage gilt Lessing als der wichtigste Vertreter der Aufklärung. Seine Gedanken und Forderungen haben nichts von ihrer Aktualität und Bedeutung eingebüßt. Das Lessing-Gymnasium fühlt sich seinem Namenspatron in besonderer Weise verbunden und möchte seinen Schülerinnen und Schülern die Ideen und Wertevorstellungen Gotthold Ephraim Lessings vermitteln: Toleranz auf der Grundlage einer eigenen klaren Standortbestimmung, kritische Distanz gegenüber Vorurteilen, rationale Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft zu fortschrittlichem Denken.

Lessing-Tafel als PDF-download oben
 
© SCHEID Mannheim